19.06.26, 19:00 Uhr: Klimadialog: LNG, Fracking und die Zukunft unserer Energie - Eintritt frei

 Ein neuer Klimadialog in der Pauluskirche mit US-Aktivisten als "Speakers" - Kooperation mit Greenfaith Deutschland, Klimabündnis Dortmund und Klimaallianz der Religionen und Weltanschauungen

Klimadialog: LNG, Fracking und die Zukunft unserer Energie

Alle reden über Gas. Über Versorgungssicherheit, über Gaskraftwerke gegen die Dunkelflaute, über geopolitische Krisen und steigende Preise. Doch zwei entscheidende Fragen geraten dabei oft aus dem Blick: Was bedeutet der weltweite Ausbau von LNG-Terminals (Flüssiggas) und Fracking für Mensch, Klima und Umwelt? Und welchen Preis zahlen wir dafür wirklich?

Diesen Fragen widmet sich unser Klimadialog am Freitag, 19. Juni 2026, um 19 Uhr in der Pauluskirche, Schützenstr. 35, 44147 Dortmund.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Für Getränke ist vor Ort gesorgt.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Kampagne „Breath of the Future – Wege aus der fossilen Ära“. Zwei Umweltaktivist:innen aus Louisiana berichten auf ihrer Deutschland-Tour aus erster Hand von den Folgen des LNG-Exports an der US-Golfküste: von gesundheitlichen Belastungen, zerstörten Lebensgrundlagen und der Frage, wie eng unsere Energiepolitik mit globaler Gerechtigkeit verknüpft ist. Denn was hier als Brückentechnologie verkauft wird, bedeutet anderswo oft Verschmutzung, Vergiftung, Enteignung.

Gemeinsam wollen wir hinschauen und diskutieren:

  • Brauchen wir wirklich so viel Gas, wie uns die Regierung weis machen will?
  • Welche ökologischen und sozialen Folgen hat LNG?
  • Was hat das mit meinem Alltag, meinen Energiekosten und meiner Zukunft zu tun?
  • Und vor allem: Was können wir tun?

Nach dem Input bleibt viel Zeit für Austausch und Gespräch. Der Abend will informieren, irritieren, Fragen stellen — und Mut machen, an einer gerechteren Energiezukunft mit zu arbeiten.
Veranstaltet wird der Abend von GreenFaith e.V. gemeinsam mit dem Klimabündnis Dortmund und der KlimaAllianz der Religionen und Weltanschauungen Dortmund. Kommt vorbei, diskutiert mit und lasst uns gemeinsam die fossilen Mythen hinterfragen.

Fußnote:
Fracking ist ein Verfahren, um Gas aus unterirdischen Lagerstätten zu gewinnen. Bei diesem Verfahren wird das Gestein angebohrt und mit hohem Druck Flüssigkeit eingepresst, um Risse zu erzeugen. Dadurch wird der Gasfluss erhöht. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von Wasser, Sand und Chemikalien. Daraus ergeben sich mehrere Umweltrisiken. Dazu gehört etwa ein sehr hoher Wasserverbrauch. Gewässer und Böden können mit den verwendeten Chemikalien, Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen kontaminiert werden. Einige dieser Stoffe sind zudem krebserregend. Durch die Bohrungen können Erdbeben ausgelöst werden und Methan kann unbeabsichtigt entweichen. Fracking bedeutet insgesamt einen großflächigen Eingriff in Natur und Landschaft mit einem dichten Netz aus Bohrungen und Pipelines. (Quelle: NABU)

Foto: Oliver Schaper

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